Aufarbeitung buchstabieren. Fachtagung für Menschen, die Verantwortung für Aufarbeitung im kirchlichen Raum übernehmen

Veranstaltungsnummer 21-f-pv-01

Datum 15.03.2021, 15:00 Uhr bis
17.03.2021, 13:00 Uhr
Teilnahmegebühr EUR 270,-
Pensionskosten EUR 180,-

Hinweis

Freie Plätze vorhanden.


Beschreibung

Im Juni 2020 wurde die "Gemeinsame Erklärung über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland" unterzeichnet. Damit haben sich die Deutsche Bischofskonferenz und der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, gemeinsam über das weitere Vorgehen zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz verständigt. Rörig spricht von einer historischen Entscheidung. Nun stehen Verantwortliche in den Bistümern vor der Herausforderung, die Standards umzusetzen. Aufarbeitungskommissionen sind zu bilden, Unabhängigkeit ist zu gewährleisten, Betroffene sollen eingebunden sein. Bischof Bätzing aus dem Bistum Limburg nannte es im Juni 20 den „Beginn der Ehrlichkeit“ und ermutigt dazu, die Herausforderung anzunehmen, die Aufarbeitungsprozesse bedeuten.

Die Fachtagung richtet sich an Personen, die Verantwortung für Aufarbeitung in kirchlichen Kontexten übernehmen. Viele betreten damit Neuland und suchen nach Inspiration und Vernetzung. Dazu will die Veranstaltung beitragen. Betroffene geben Einblick in ihre Erwartungen an Aufarbeitung. Fachvorträge zeigen die Herausforderungen auf, die beim Aufarbeiten entstehen. In Workshops können die Teilnehmenden aus den Erfahrungen anderer lernen und sich vernetzen. Gefragt wird auch nach den Rahmenbedingungen und Ressourcen, die zu gelingenden Prozessen beitragen.

In Kooperation mit der Bundeskonferenz der Präventionsbeauftragten und mit dem Institut für Prävention und Aufarbeitung

Veranstaltungsort: Schloss Fürstenried, München
Bei Fragen zu dieser Veranstaltung wenden Sie sich bitte an: Dr. Barbara Haslbeck Telefon: 08161 88540-4325 E-Mail: BHaslbeck@dombergcampus.de

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