Traumasensibel von Gott sprechen.
Online-Workshop für Ordensfrauen

Veranstaltungsnummer 21-f-es-09

Datum 21.05.2021, 14:30 Uhr bis
21.05.2021, 17:30 Uhr
Teilnahmegebühr EUR 18,-

Hinweis

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Sie können sich hier in die Warteliste eintragen.


Beschreibung

Wegen der hohen Nachfrage bieten wir in den nächsten Wochen einen weiteren Online-Termin an.
Teilnehmerinnen auf der Warteliste werden umgehend informiert.


Traumatische Erfahrungen hinterlassen Spuren in der Seele eines Menschen. Ein Trauma bedeutet für die betroffene Person, einer Übermacht ausgeliefert zu sein. Das erleben etwa Menschen, die von Missbrauch betroffen sind. Trauma-Erfahrungen beeinflussen auch den Glauben. Betroffene beschreiben, dass sich das Sprechen über Gott in der Liturgie für sie wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle auswirkt: Sie werden mit dem Bild eines allmächtigen und allwissenden Gottes konfrontiert, der seinen freiwillig leidenden Sohn opferte. Auch die Rede vom „lieben Gott“ ist für Menschen mit Trauma-Erfahrung schwer zugänglich.

In diesem praxisorientierten Workshop stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:
Welche Auswirkungen hat ein Trauma auf Betroffene, auch auf ihren Glauben?
Welche Erfahrungen machen Betroffene mit liturgischer Sprache und dem Reden über Gott?
Wie können wir traumsensibel von Gott sprechen? Welche Bilder aktivieren Ressourcen und geben Halt und Trost?

Der Workshop wendet sich an Ordensfrauen, die sich dem Thema stellen wollen und in ihrer Gemeinschaft und in der Begleitung besonders aufmerksam sind für traumasensibles Sprechen.

Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Zoom-Link zur Veranstaltung.

Eine Kooperation mit OrdensFrauen für MenschenWürde

Bei Fragen zu dieser Veranstaltung wenden Sie sich bitte an: Dr. Barbara Haslbeck Telefon: 08161 88540-4325 E-Mail: BHaslbeck@dombergcampus.de

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