Nachruf

Dr. Rob J.F. Cornelissen





Dr. Rob J.F. Cornelissen war von 1982 bis 1996 der Wissenschaftliche Mitarbeiter im Institut für Theologische und Pastorale Fortbildung Freising. Er hat das Image dieser Fortbildungseinrichtung deutlich mitgeprägt. Er war engagiert und hat sich in sympathischer Weise der Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Kursen angenommen.

Er hat die Kursprojekte sehr sorgfältig geplant und – mit seinem leichten niederländischen Akzent – charmant, freundlich und motivierend durchgeführt. Im Geist des zweiten Vatikanischen Konzils hat er die aktuelle Theologische Entwicklung vermittelt und als eine Hilfe für die Pastoral erschlossen. Immer war es ihm auch ein Anliegen, den Kursen auch durch angemessene Formen des Gottesdienstes ein geistliches Gesicht zu geben.

Bis zum gegenwärtigen Programm des Instituts reicht ein erfolgreiches Fortbildungsprojekt, das er in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Paul Michael Zulehner entwickelt hat: „Führen und Leiten in der Kirche“. Diese Kurse waren inzwischen vielen, die in der Kirche auf der gehobenen oder oberen Ebene eine Führungsaufgabe übernommen haben, eine sehr gute Hilfe. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der ersten vier Kurse, die er begleitet hat, erinnern sich sicher gern und dankbar an Rob.

Im Alter von 90 Jahren ist Dr. Rob J.F. Cornelissen am 21. September 2021 in Kleve verstorben.

Die Fort- und Weiterbildung dankt ihm für seinen erfolgreichen Dienst für die Fortbildungsarbeit und für seinen großen Einsatz für die an den Kursen Teilnehmenden.


„Von 1992 bis 2004 war ich Direktor des Instituts für Theologische und Pastorale Fortbildung. Als ich am 1. September 1992 die Leitung übernommen habe, war Herr Dr. Cornelissen wissenschaftlicher Mitarbeiter. Ich habe mit ihm bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand gern und erfolgreich zusammengearbeitet. Er hat mir sehr kooperativ und solidarisch geholfen, meine Leitungsaufgabe zu übernehmen. Dafür war und bin ich ihm besonders dankbar.

Ich kann von ihm „voll schöner und wertvoller Erinnerungen“ Abschied nehmen, wie es in der Sterbemitteilung heißt, und: „Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen“ (Albert Schweitzer).
Solche Spuren hinterließ er auch in unserem Institut.“

Helmut Huber